Hier finden Sie die aktuellen Geschehnisse unseres Vereinslebens

Folgende Jahre stehen zu Verfügung:

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2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking

Der stürmische Wind wehte an diesem Märzsonntag über 40 Luftgewehrschützen der drei Pöckinger Vereine Stamm-, Wild- und Maisinger Seeschützen in das Pöckinger Schützenstüberl der Römerstraße, in dem „garantiert die letzte Dorfmeisterschaft stattgefunden hat“, so Schützenmeister der Wildschützen Walter Stumpenhausen bei seiner Begrüßungsrede zur Preisverleihung. Alle Schützen warten gespannt auf die Fertigstellung des Rohbaus des neuen Pöckinger Hauses der Vereine, um dort ihr neues Schützenheim inklusive vieler neuer elektronischer Stände einzubauen.
Die ersten Schützen warteten bereits vor dem offiziellen Beginn der Meisterschaft morgens um 10 Uhr vor der Tür des Stüberls, um als Erste ihre 30 Schüsse abgeben zu dürfen. Wildschützenmeister Walter mit Sohn Leonhard Stumpenhausen, 2. Sportwart, und 1. Sportwart Alexej Novikov führten die hauptsächliche Aufsicht des Schießbetriebes.
Die Kuchenbäcker Claudia Stumpenhausen, Schwiegertochter Michaela und Wolfram Staufenberg sorgten für eine süße Belohnung nach oder die Ermutigung vor dem Schießen. Marmor- Schoko, Vanillekuchen und Zwetschgendatisch ließen die Kameraden nicht verhungern. Auch die jüngsten Wildschützen Mitglieder Emilia und Vanessa Stumpenhausen freuten sich über die süße Belohnung dafür, dass sie Mama Michaela und Papa Leonhard während dem Schießen draußen im Stüberl ihre jungen Daumen drückten und brav leise warteten.
Die Preisverteilung fand abends um 17:45 Uhr statt. Deftige Speisen tischte die nun geöffnete Küche à la card auf. Die Schützen schmausten Currywurst, Knusperschnitzel, Gemüsepfannen, Wurstsalat und co., während Walter Stumpenhausen die Gewinner der jeweiligen Schützenklassen vorlas:



2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking - Gewinner der freihändigen Klasse

Drittplatzierte der freihändigen Klasse wurde Lisa Hlavon von den Wildschützen mit ihren 194,4 Ringen nach Thomas Mengis (198,8 Ringe, Stammschütze). Nur 0,3 Zehntel besser und somit Ortsmeisterin 2019 der Freihändigen Schützen wurde Wildschützin Michaela Stumpenhausen (199,1 Ringe). Sie freute sich über den ihr überreichten Wanderpokal und die Urkunde.



2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking - Gewinner Auflageklasse Senioren A

Die Auflageklasse Senioren A führte Stammschützin Bernadette Lutz mit super 203,4 Ringen vor Rosi Benedikt (Seeschützin) mit 203,00 Ringen an. Die Maisingerin Waltraud Gröger schoss auf dem bronzenen Platz 202,9 Ringe.



2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking - Gewinner Klasse Senioren B Auflage

Auch bei der Klasse Senioren B Auflage schossen mindestens die ersten drei Plätze gut über 200 Ringe: 3. Platzierte wurde Wildschützin Colette Deubzer mit 203,8 Ringen. Auf dem silbernen Podestplatz freute sich Wolfgang Lutz von den Stammschützen (205,9 Ringe) über sine Urkunde. Strahlender Gewinner dieser Klasse wurde Stammschütze Werner Grenzebach (207,00 Ringe).



2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking - Meister jeder Klasse

Die jeweiligen Gewinner der einzelnen Klassen der Ortsmeisterschaft Pöcking 2019 zusammen mit Wildschützenmeister Walter Stumpenhausen.



2019-03-10
Ortsmeisterschaft Pöcking - Preise Blattl rot

Wer ein wenig mitgerechnet hat, müsste festgestellt haben, dass somit die Pöckinger Stammschützen mit 1015,8 Ringen in der Mannschaftswertung mit ihren 5 besten Schützen auf Platz eins lagen. Werner Grenzebach, Ehepaar Lutz, Gerd Klein und Thomas Mengis rechneten hierfür ihre Ergebnisse mit ein. Mit 1006,1 Ringe konnten die Wildschützen sich Platz zwei sichern und Maising schaffte mit seinen besten 5 Seeschützen 1005,5 Ringe.
Es folgte die ersehnte Verteilung der schön ausgesuchten Preise für die Kategorie „Blattl Rot“. Bestes diesjähriges Blattl schoss Colette Deubzer von den Wildschützen (9 Teiler) und durfte sich als Erste einen Gewinn aussuchen. Verena Hlavon wählte auf Platz 2 für ihren 14,7 Teiler einen Ramazotti. Das bronzene Podest erreichte Michaela Stumpenhausen für ihren 23,6 Teiler und nahm mit einer Fernbedienung steuerbare Steckdosen mit heim. Die kommenden Schützen konnten viele weitere brauchbare Preise auswählen: Kuscheliges Handtuch, Bauklötze für die Enkelkinder, deftiger Schinken, praktische Küchenutensilien, Duftöle und Co.
Die diesjährige Dorfmeisterschaft klang mit interessanten Gesprächen unter den Kameraden der drei Vereine Stamm-, Wild- und Maisinger Seeschützen aus.



2019-02-28
Strohschießen

Unsinniger Donnerstag
Teamschießen

Dieses Jahr probierten wir beim Strohschießen am unsinnigen Donnerstag einen neuen Modus aus: Teamschießen war angesagt. Ein beliebig gewähltes Team aus zwei Schützen durfte aufgelegt 20 Schüsse abgegeben, wobei ein Schütze 10 Schüsse zielte während der andere den Abzug betätigte und anschließend umgekehrt. Feingefühl, zeitlich perfekt aufeinander abgestimmtes Timing und gute Absprache unter den beiden Schützenkameraden war angesagt, das steigerte die Zusammenarbeit im Verein. Für den Schützen, der durch den Diopter zielte bestand die Schwierigkeit darin, bloß nicht zu wackeln (selbst atmen und das Zeichen für’s abdrücken zu geben, erschwerte das Ruhighalten) und so lange ruhig auszuharren, bis sein Teamspieler abgedrückt hatte. Der Wildschütze, der den Abzug betätigte, musste dies reaktionsschnell und präzise erledigen. So bestand die Chance auf mittige Treffer.
Nach dem gemeinsamen Zielen und Abdrücken ging es einen Raum weiter zum Kegeln. Mit 10 Schüben konnte man nochmals Punkte sammeln.

Da leider nur rekordverdächtige 14 Wildschützen zum unsinnigen Strohschießen kamen (negativer Rekord), fand die Preisverteilung verhältnismäßig früh statt.
Als erster durfte Schützenmeister Walter Stumpenhausen in der traditionellen Strohkiste nach einem Preis wühlen. Er bildete zusammen mit seinem Sohn Leonhard ein Team, sie schossen 86 Durchschnittsringe + 51 Kegel = 137. Sein Sohn schaffte auf Platz zwei 128 Gesamtergebnis und fischte eine LED Leselampe aus dem Stroh. Alexej Novikov freute sich auf dem bronzenen Platz über sein Schießergebnis (81,5 Ringe) und 45 Kegeln.

Alle Anwesenden hatten trotz der geringen Anzahl ihren Spaß und genossen einen lustigen Abend. Günter Moser war mit seinen blonden Zöpfchen sogar als „Liserl“ verkleidet.



2019-02-21
Schießabend

Das „Helmut Duo“ führte unsere Auflage Senioren mit guten 204,5 und 201,2 Zehntelringen an. Das „Deubzer Duo“ folgte auf Platz 3 und 4. Diesmal schossen auch wieder nur drei Wildschützenkameraden in der Schützenklasse, wovon allerdings heute nicht Günter, sondern Walter Stumpenhausen an erster Stelle lag. Er schaffte 188,7 Ringe. Günter hingegen 185,2 Ringe. Alexej Novikov kämpfte noch immer mit hin und wieder heftig auftretenden Schmerzen in den Füßen und schoss dennoch gute 152,9 Ringe.

Familie Gerl und Stumpenhausen Junior fehlten urlaubsbedingt. Die österreichischen Berge im Skigebiet Königsleiten hatten sie für eine Woche Winterurlaub angezogen.



2019-02-14
Schießabend

Meine Glückszahl -13- Auflageschützen besuchten Mitte Februar das Schützenstüberl und verbrachten einen geselligen Abend mit ihren Senioren und drei Schützen Kameraden. Die strahlende Tagessiegerin Petra Gerl legte super 206,1 Ringe vor Helmut Elischer (205,7 Ringe) und Colette Deubzer (204,1 Ringe) vor. Günter Hlavon und Walter Stumpenhausen schossen in der jüngeren Klasse 194,5 und 190,8 Zehntelringe.
Der Schneeberg an den Straßenrändern wurde schon von Woche zu Woche merklich kleiner. Zwar waren einige Parkplätze und Hofeinfahrten immer noch bedeckt von der weißen Pracht, allerdings fiel kein Neuschnee mehr und die sich mühsam durchkämpfende Sonne schaffte es täglich, ein wenig zu schmelzen.



2019-02-07
Schnee Schießabend

Anfang Februar, fast genau einen Monat nach dem vorherigen Wintereinbruch, fiel erneut sehr viel Schnee über Nacht. Morgens war der Ort in eine schweigende weiße Pracht gehüllt. Autos, Dächer, Bäume und Straßen waren wieder zentimeterhoch schneeweiß. Die folgenden Tage schien die Sonne, so dass wir eine herrlich glitzernde Winterlandschaft genießen durften. Der Schnee schimmerte auf den Ästen und verzauberte Pöcking mit seinen Flocken. Allerdings bedeutete der Schneefall auch wieder viel Räum- und Streuarbeit. Die eh schon seit Anfang Januar im beinahe Dauereinsatz fahrenden Räumfahrzeuge konnten noch keine Pausen einlegen. Ihr Dienst wurde weiterhin benötigt.

An diesem Donnerstag fanden neun Aufgelegt Schießende Kameraden ins Pöckinger Schützenstüberl. Der beste seiner Klasse, Helmut Ledutke, schoss 206,1 Ringe. Dahinter folgte Colette Deubzer mit 203,5 Ringen. Walter Stumpenhausen schoss 188,1 Ringe und Schütze Günter Hlavon 181,0.



2019-01-31
Schießabend

Wie vorherige Woche, so kamen auch am letzten Januardonnerstag 13 Senioren ins Schützenstüberl zum Schießen. Und auch diesmal siegte Helmut Ledutke (204,5 Ringe). Helmut Elischer (202,8 Ringe) und Franz Deubzer (200,3 Ringe) folgten auf dem Treppchen.
Das junge Ehepaar Leonhard und Michaela Stumpenhausen teilte sich die ersten beiden Plätze der Schützenklasse mit zwei knapp aufeinanderfolgenden Ergebnissen: 190,4 und 189,9 Zehntelringen. Günter Hlavon und Alexej Novikov schossen ebenfalls.

Schützenmeister Walter Stumpenhausen besuchte unser Mitglied Konrad Krabler zu seinem heutigen 90. Geburtstag und gratulierte ihm im Namen der Wildschützen recht herzlich.



2019-01-25
Zimmerstutzenmeisterschaft

Neun Pöckinger Wildschützen nahmen an der diesjährigen vereinsinternen Meisterschaft der Traditionswaffen teil und zielten mit Ring-, Balken- oder Perlkorn der Zimmerstutzen auf die vier elektronischen Stände. Anfangs schien es, als würden wir zu acht antreten. Doch Alexej Novikov erschien kurz vor Ende noch und gab seine 20 Schüsse mit seinem eigenen Zimmerstutzen ab.
Helmut Ledutke wähnte sich mit seinen 180,1 Ringen bereits als sicherer Vereinsmeister und Helmut Elischer freute sich über den Vizetitel. Beide rechneten jedoch nicht mit dem guten Ergebnis des Nachzüglers. „Ich weiß nicht, wie das passieren konnte.“, wunderte sich Alexej über seine abgegebenen Schüsse, als er lachend aus dem Schießstand trat. „Beinahe wäre ich nicht gekommen und nun das.“, berichtete uns Alexej Novikov und strahlte bis über beide Ohren. Der Orgel- und Klavierspieler, Schafkopfler und leidenschaftliche Luftgewehrschütze wurde neuer Zimmersutzenmeister 2019 mit 184,5 Ringen. Glückwunsch Alexej! Die beiden Helmuts traten auf die Plätze zwei und drei.

Die jüngsten Wildschützen Mitglieder Emilia und Vanessa Stumpenhausen drückten ihren Eltern Michaela & Leonhard, ihrer Oma Petra und Opa Ewald Gerl und Opa Walter während derer Schießen die Daumen. Die beiden jungen Mädels dürfen erst in etlichen Jahren die Gewehre selbst in den Händen halten und am Stand stehen. Bis dahin unterstützen sie fleißig ihre Eltern und alle vier Großeltern im Pöckinger Verein.
Der Abend klang mit geselligen Gesprächen unter den Kameraden aus.



2019-01-24
Schießabend

Von den 13 anwesenden Auflageschützen freute sich Helmut Ledutke über seine 203,8 Ringe und den damit verbundenen Tagessiegerplatz. Franz Deubzer konnte 202,9 Zehntelringe schießen vor Helmut Elischer (202,6 Ringe).
Lediglich zwei einsame freihändige Schützen gaben am vorletzten Januardonnerstag ihre Schüsse ab: Günter Hlavon schoß 189,4 Ringe und Walter Stumpenhausen 185,9 Ringe.



2019-01-17
Schießabend

13 – meine Glückszahl und die Anzahl der aufgelegten Seniorenschützen, die Mitte Januar im Schützenstüberl schossen. Darunter siegten die Helmuts Ledutke (204,3 Ringe) und Elischer (203,2 Ringe). Das Ehepaar Deubzer und Petra Gerl erzielte ebenfalls über 200 Ringe. Walter Stumpenhausen konnte tolle 195,9 Ringe sammeln und Günter Hlavon schaffte 191,1 Ringe vor dem Ehepaar Leonhard und Michaela Stumpenhausen in der „jüngeren“ Klasse.

Michaela stellte nach ihrem 3. Schuss fest, dass ihr Diopter wackelte wie ein sprichwörtlicher Kuhschwanz. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie das passieren konnte, da sie mit ihrem Gewehr sorgsam umging. Helmut Ledutke schraubte ihr zum Glück das Korn und den Diopter wieder fest, allerdings musste sie nun das Gewehr ein wenig neu einschießen. Da sie keinen Probeschuss mehr absolvierte, wurde eben die schwarze Scheibe für’s einschießen genutzt. So erreichte Michaela an diesem Donnerstag „nur“ 186,2 Ringe.



2019-01-10
Schießabend

Neun Auflageschützen und zwei Freihändige Schützen schafften es diesen Donnerstag sich durch die glitzernden Schneemassen ins Pöckinger Schützenstüberl zu wühlen und ihre 30 bis 40 Schüsse abzugeben.

Direkt nach dem Königsschießen schneite und schneite und schneite es, es hörte überhaupt nicht mehr auf zu schneien. Es fiel in fast ganz Bayern an nur zwei bis drei Tagen so viel Schnee, wie mancher Orts den gesamten Winter über nicht. Ein heilloses Durcheinander, freudestrahlende Kinderaugen, pures Schneechaos, umgestürzte Bäume, und eine märchenhafte Winterlandschaft waren die Folge. Die meterhohen Schneeberge konnten von den Gemeinden nicht beseitigt werden, einige sehr stark betroffene Landkreise wie Bad Tölz-Wolfratshausen riefen die Notstände, den Katastrophenfall, aus. Auch in Pöcking wurde man den weißen Maßen nicht Herr, besonders da unglücklicherweise genau zu diesem Zeitpunkt ein Schneeräumfahrzeug den Geist aufgab. Die Schule fiel aus, Züge und Bahnen fuhren nicht und einige Gehwege waren tage- oder gar wochenlang nicht begehbar. Dank der eisigen Kälte schmolz der Schnee nicht, sondern verfestigte sich auf dem Boden und zeugte sogar noch wochenspäter von einem enormen Wintereinbruch Anfang Januar.

Wie beschrieben fanden nichtsdestotrotz elf kühne Wildschützen ihren Weg zu den vier Ständen und schossen ihre wöchentliche Einlage.
Die beiden Frauen Petra Gerl und Colette Deubzer konnten stolze 207,0 und 205,9 Zehntelringe vorweisen. Glückwunsch zu eurem Top Ergebnis! Drei weitere Senioren folgten mit über 200 Ringen. Walter Stumpenhausen setzte sich mit seinen 195,8 Ringen vor seinen langjährigen Kameraden Günter Hlavon in der freihändigen Schützenklasse.



2019-01-04
Jahresabschlussfeier und Königsschießen

Die jährliche Abschlussfeier bildet zusammen mit dem beliebten Königsschießen den Höhepunkt eines jeden Schützenjahres der Pöckinger Wildschützen.

An einem verschneiten Abend Anfang Januar begrüßte Wildschützenmeister Walter Stumpenhausen seine Kameraden, deren Familien und Freunde im Sportlerheim der Römerstraße. Eine im Hintergrund laufende Diashow mit Bildern der vergangenen Schießsaison 2017/2018 unterhielt die Gäste während dem gemeinsamen Abendessen. Der Koch kredenzte uns Wildschützen Schnitzel jeglicher Art (die Beilade Gemüsepfannkuchen mit Rahmkohlrabi-Füllung schmeckte mir persönlich am besten), leckeren Tafelspitz, Grießnockerlsuppe, Palatschinken und co.. Nachdem alle anwesenden Mitglieder ihren Königsschuss auf einem der vier elektronischen Ständen abgegeben hatten und der Schützenmeister seine Begrüßungsrede gehalten hatte, erzählte Walter eine Geschichte, wie sie in einer Zeitung hätte stehen können. Er berichtete, wie die Weihnachtsgeschichte wohl abgelaufen wäre, wäre das Jesu Kindlein im 21. Jahrhundert in einem Stall nahe Pöcking auf die Welt gekommen. Wahrscheinlich hätte es nicht nur um die drei Weisen aus dem östlichen Morgenland, sondern auch um die angeblich unbefleckte Empfängnis Marias einen ziemlichen Tumult gegeben.

Die Musikschule Feldafing spielte uns auch diesen Abend wieder ein paar tolle Lieder von den Beatles und Andrew Lloyd Webber vor. Eine lustige bayerische kleine Geschichte vorgetragen von Peter Menzinger, in der es um die „oide Hosn“ und die „Oide“ eines Pöckingers Autors ging, ließ alle Kameraden und ihre Familien schmunzeln.
Nach einer kleinen Pause wurden verdiente Mitglieder der Wildschützen für ihre belohnenswerten Verdienste um den Pöckinger Schützenverein vom ersten Schützenmeister Walter Stumpenhausen geehrt. Hierzu lest in einem gesonderten Artikel.

„… Ich bin nicht sicher, ob es dich wirklich gibt. Falls ja, schreibe ich dir jetzt diesen Wunschzettel. Falls nein, ist es sowieso wurscht und du brauchst ihn gar nicht lesen.“, begann Schriftführerin Michaela Stumpenhausen eine Geschichte über einen lustig verfassten Weihnachts-Wunschzettel von Björn Wurzbauer vorzulesen.
Jedes Jahr freue ich mich persönlich wieder auf die fetzige Musik der im Jahr 2018 frisch zusammen gestellten „Wildschützen Combo“. Auch heuer spielten uns Alexej, Franz, Max und Sängerin Daniela wieder ein super Medley aus diversen Liedern von „Anita“ über „Michaela“ vor. Verdienter lauter Applaus ihrer Freunde und Kameraden läutete ein Rock ’n’ Roll Zugabe Stück von Chuck Berry ein.

Nach den kurzweiligen Einlagen und dem Einzug der ehemaligen Schützenkönige 2018 folgte die von Walter Stumpenhausen geführte Proklamation der neuen Schützenkönige 2019.
Die Brezenkette bekam Maximilan Ammerl als Bronze Jugendkönig umgehängt. Vizekönig der Jugendschützen wurde dieses Jahr mit seinem 551,8 Teiler Toni Bauer. Jugendschütze Korbi Dosch freute sich sehr auf seine Königswürde und lies sich mit vor stolz geschwellter Brust von den beiden Schützenmeistern die silberne Jugendkönigskette umhängen. Sein 277,6 Teiler verschuf ihm die Ehre des diesjährigen Jugendschützenkönigs der Wildschützen Pöcking. Herzlichen Glückwunsch Korbi!
Da unter den Wildschützen Kameraden immer der Scherz des „Probekönigs“ die Runde macht, las Walter Stumpenhausen nun auch den diesjährigen Probekönig vor: Petra Gerl schoß auf Probe einen guten 28,1 Teiler. Aber dieses Blattl eben leider nur auf Probe…

Franz Deubzer wurde die Brezenkette umgehängt, er konnte sich auf den dritten Rang schießen. Vizeschützenkönig und somit die Wurstkette erhielt Helmut Ledutke für seinen 102,4 Teiler. Die Spannung stieg, wer wird Schützenkönig 2019 der Pöckinger Wildschützen? Walter Stumpenhausen las den Namen vor und auch der diesjährige König der Schützenklassen freute sich wie ein sprichwörtliches Schnitzel über die Überraschung. Zum ersten Mal in der Geschichte der Wildschützen durfte eine Frau als Königin für ein Jahr die Schützen regieren: herzlichen Glückwunsch für das gute Blattl und deine Königswürde! Petra Gerl wurde mit dem verzierten Wimpel und einer Urkunde geehrt, sie schoß also nicht nur auf Probe so gut. Außerdem legte man ihr als Zeichen der Königswürde die schwere Silberne Königskette auf die Schultern. Freude Strahlend nahm sie ebenso den gefüllten Königshumpen entgegen und reihte sich für ein Foto zwischen die Wurst- und Brezenkönige 2019 ein.
Die festliche Ehrung und Bekanntgabe der Wildschützen Regenten endete mit einem Applaus für alle Könige und Fotos für die Verwandten und die Presse.

Den Abschluss des Königsschießens und der Jahresabschlussfeier bildete die bei Groß und Klein beliebte Tombola. Für diese spenden jährlich die Geschäfte und Firmen des Ortes (sogar in Starnberg und Deisenhofen sitzen spendable Firmen) viele Preise. Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zu unserer Jahresabschlussfeier. Unter anderem wurden bunte Kinderpuzzle, lustige Bubble Guns, prozentige Spirituosen, Auto Zubehör, Stifte, hochwertiger Schmuck, Kosmetikartikel, Süßigkeiten, edle Vasen, Nusspackungen, nützliche Haushaltswaren, Spielzeug und vieles mehr von Franz Deubzer, Alexej Novikov und Helmut Ledutke spaßig an die von der elektronischen Losfee gezogenen Losnummern an die Kameraden und Freunde verteilt.

Der sehr gesellige Abend klang gegen 23 Uhr mit gemütlichen Gesprächen und netten Abschlussworten des ersten Schützenmeisters Walter Stumpenhausen aus. Die Kameraden und Freunde machten sich durch den eisigen Schnee und über glatte Straßen auf ihren Heimweg.



2019-01-04
Jahresabschlussfeier und Königsschießen 2019

Unsere stolzen Schützenkönige 2019

Jugendkönige
Brezenkönig Maximilan Ammerl
Vizekönig Toni Bauer
Jugendschützenkönig Korbi Dosch (277,6 Teiler)


Brezenkönig Franz Deubzer
Vizeschützenkönig Helmut Ledutke
Schützenkönigin Petra Gerl (99 Teiler)



2019-01-04
Königsschießen 2019

Petra Gerl wird als 1. SchützenkönigIN der Pöckinger Wildschützen die Königskette umgehangen.