Hier finden Sie die aktuellen Geschehnisse unseres Vereinslebens

Folgende Jahre stehen zu Verfügung:

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2020-06-05
Beginn unseres Schießtraining

Liebe Mitglieder und Freunde,

Wir dürfen wieder unseren neuen Schießstand benutzen.

Gemäß den neuesten „Corona - Lockerungen“ ist ab dem 8.6.2020 der Schießsport in geschlossenen Schießständen wieder erlaubt.

Aber derzeit nur unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts, das der Bayerische Sportschützenverband mit der Bayerischen Staatsregierung ausgehandelt hat. (www.bssb.de)

Erstmal ist nur das Training erlaubt und nur die Hälfte der Stände dürfen gleichzeitig genutzt werden.

Für uns heißt das, dass wir den Trainingsbetrieb in 6er-Gruppen wieder aufnehmen können.

Wir haben vor, spätestens Juli wieder mit dem Schießtraining zu beginnen. Die Zeit bis dahin brauchen wir, um das Schutz- und Hygienekonzept auf unseren Schießstand umzusetzen und um die Gruppen und Schießzeiten abzustimmen.

Deshalb bitte ich alle, die am Schießtraining auf unserem neuen Stand Interesse haben, sich schnell zu melden bei:


• Walter Stumpenhausen (alle LG Schützen)
• Helmut Ledutke (alle Auflageschützen)


Mit den Angemeldeten werden wir dann die Schießzeiten der Gruppen abstimmen.

Bitte Weitersagen!


Mit sportlichem Schützengruß

Euer 1. Schützenmeister
Walter Stumpenhausen



2020-05-07
Ende unserer Schießsaison 2019/2020

Liebe Schützenkameradinnen und -kameraden,

Die ersten Lockerungen der Ausgangs- & Kontaktbeschränkungen in Bayer sind in Kraft getreten. Auch im Sportbereich, aber leider noch nicht für uns Schützen.
Es ist nur Training und Freizeitsport im Freien erlaubt für Sportarten ohne Körperkontakt und das nur in kleinen Gruppen.
Wir mit unserem neuen Schützenheim müssen noch warten.

Doch der bayerische Sportschützen Bund arbeitet für uns und hat für die "indoor"-Schützen schon ein Konzept an Leitlinien in Arbeit, das mit der Bayerischen Regierung abgestimmt wird, und von dieser bei weiteren Lockerungen umgesetzt werden könnte.
Weitere Lockerungen sind aber nur zu erwarten, wenn die jetzigen sich bewähren. Deshalb bitte ich Euch, haltet die Vorgaben der gelockerten Kontaktbeschränkungen ein, damit wir bald wieder unserem Sport nachgehen können.

Da in der nächsten Zeit keine Sportveranstaltungen und Schießabende absehbar sind, hat das Schützenmeisteramt sich darauf verständigt, unsere Schießsaison 2019/2020 nicht mehr weiterzuführen und offiziell zu beenden.
Wie und wann wir die Jahrespreisverteilung durchführen, hängt davon ab, wann Veranstaltungen wieder zugelassen werden. Wir werden das dann im Schützenmeisteramt besprechen.

Wir informieren Euch sobald wir dazu Neues wissen.

Wenn es Fragen gibt, ruft mich oder ein anderes Mitglied des Schützenmeisteramtes an oder schreibt eine E-Mail.

mit hoffnungsvollem Schützengruß,
Euer 1. Schützenmeister
Walter Stumpenhausen



2020-03-19
Coronavirus und 1. ABGESAGTER Schießabend

Laut Homepage der tagesschau.de schränkt Bayern auch Besuchsrecht ein:
„Bayerns Ministerpräsident Markus Söder betonte, angesichts fehlender Medikamente, mit denen man die Ausbreitung des Coronavirus bremsen könne, müsse man nun zu solchen Maßnahmen greifen. Die Schließungen von Schulen und Kitas gelten demnach bis zum Ende der Osterferien am 20. April. Dann werde es eine Bestandsaufnahme geben.
Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) teilte mit, dass für die Betreuung bestimmter Kinder ein Notfallplan in Kraft treten werde. "Wir werden eine Betreuung sicherstellen für Eltern, die in systemkritischen Berufen tätig sind."
Um die Gefährdung besonders anfälliger Menschen möglichst gering zu halten, kündigte Söder zudem eine "massive" Einschränkung des Besuchsrechts in Kliniken und Pflegeeinrichtungen an. Er forderte zudem, größere Veranstaltungen ab 100 Menschen abzusagen.“

… so die Worte Mitte März 2020 zur brisanten Coronavirus Situation in Deutschland.

Massive Einschränkungen unser aller öffentlichen Leben und totale Meidung sozialer Kontakte, die der Coronavirus hervorgerufen hat, zwingen uns „Rudeltiere“ im Laufe des geschichtsträchtigen März 2020 dazu, nur daheim bleiben zu dürfen und nur wegen den wichtigsten Bedürfnissen unser geliebtes Heim verlassen zu können.
Auch unsere Luftgewehr Schießabende, Trainingsabende, alle geplanten Schießveranstaltungen und Wettkämpfe haben wir bis vorerst nach den Osterferien komplett abgesagt.
Für manche Menschen bedeutet diese Isolation vermutlich ein Zustand am Rande des Lagerkollers und harte Zeiten für uns alle brechen an.
Wir danken in solchen Wochen ganz besonders den nun tatkräftig arbeitenden Menschen, die unsere tägliche Ordnung noch soweit es geht aufrecht erhalten, die dazu beitragen, dass in den Supermärkten so gut es geht täglicher Bedarf gedeckt werden kann und sich um unsere bereits infizierten Patienten kümmern. Dazu zählte Kanzlerin Merkel in ihrer Rede Kassierer/Innen, alle Ärzte, medizinisches Fach- und Pflegepersonal auf.

Besonders auch für Eltern und Alleinerziehende mit Kindern, die ständig beschäftigt und bespaßt werden wollen, folgen intensive Zeiten. Hier wird nun von jedem Einzelnen von uns Kreativität in der Selbst- und Familienbeschäftigung, weiterhin positives Zukunftsdenken und Zuversicht, gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt vor dem geltenden „Sicherheitsabstand“ zu jeder öffentlichen Kontaktperson, gemeinschaftliches Denken und logisches Befolgen der Empfehlungen, die mittlerweile eher zu Richtlinien oder „Geboten“ geworden sind, gefordert.

Doch ich bin mir sicher: Gemeinsam durchstehen wir diese Krise!



2020-03-19
Unsere Welt atmet auf

Neben den eher hart klingenden Worten der Pandemie Realität möchte ich, Michaela Stumpenhausen, euch Lesern auch ein paar schöne Worte zur aktuellen Krisensituation mitgeben, über die ihr gerne nachdenken dürft:

„Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, ... es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. …. Die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, ... es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben….

Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt, es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!

Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet, es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.

Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet, es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.

Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert, es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,
- der die Erde aufatmen lässt,
- die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,
- unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,
- die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,
- der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert,
- und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regeneration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.
Wir werden wachgerüttelt, weil wir die Dringlichkeit selbst nicht erkannten. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder. „

(VerfasserIn unbekannt)

Ja, ich selbst darf unsere zwei Kleinkinder nun den gesamten Tag durch ihr so wunderschön naives, unvoreingenommenes und meist fröhliches Leben begleiten und ihre ständige Entwicklung, ihren Spaß, die kindliche Freude über lang vergessene Banalitäten, aber auch jeden Kummer und Sorgen mit ihnen teilen. Kein Kindergartenerzieher oder KiTa Pfleger wischt ihre Tränen mit dem Handrücken weg, kein Verwandter darf sie bei ihrem sorgenvollen Kummer trösten und kein Freund bringt unsere Kinder momentan zum Lachen. All diese positiven und ebenso auch negativen Stimmungen dürfen wir Eltern mit unseren Kindern nun voll erleben.
Unsere Familie lernt sich auf einer nie geahnten Ebene neu kennen und schätzen.
Diese und bestimmt noch viel mehr wertvolle Erfahrungen dürfen wir auch aus dieser sonst doch so elenden Krisensituation ziehen.



2020-03-08
Finalschießen beim Hans Bösl Pokal

Am 8.März 2020 trafen sich 7 Finalisten zu einem weiteren Wettkampf und dem anschließenden Finalschießen am neuen Schießstand der Gemeinde Pöcking.

In der Mittagspause versorgten die Wildschützen Pöcking alle Anwesenden mit Wienern und Semmeln. Die Mannschaften steuerten ebenfalls verschiedene Köstlichkeiten bei. Danke an alle, die etwas beigesteuert haben!

Beim Finalschießen lag Kristian Trefzer aus Pentenried in Führung und Ludwig Schmidt durfte gleich zweimal zum Stechen antreten. Beim ersten Stechen wegen Ringgleichheit im Finale ging der Sieg an Drößling und das zweite Stechen konnte Ludwig für Hochstadt entscheiden.
Nach der endgültigen Auswertung konnte Stifter des Pokals und Ehrengauschützenmeister Hans Bösl den Wanderpokal an die Wildschützen Pentenried überreichen. Die Mannschaft mit dem höchsten Ringergebnis waren die Würmtaler l Gräfelfing und erhielt ebenfalls einen gleichwertigen Preis.
Es ist sehr erfreulich, dass auch die reine Schülermannschaft der SG Seefeld und die Gewinner des letzten Jahres, SG 1874 Percha um den Pokal im Finale angetreten sind.

Ich bedanke mich herzlich bei der zahlreichen Teilnahme bei allen 11 Mannschaften am gesamten Wettkampf um den Wanderpokal und wünsche viel Erfolg bei der nächsten Runde um den begehrten Hans Bösl-Pokal.

Rebecca Stumpenhausen



2020-03-06
Sitzung des erweiterten Schützenmeisteramtes

Da an diesem Freitagabend nur wenig Vorstandsmitglieder zur Sitzung kommen würden, überlegten Claudia und Michaela Stumpenhausen während des vorher stattfindenden Frauenweltgebetstages, die kommende Sitzung bei Familie Stumpenhausen privat im Hochfeld abzuhalten.

Allerdings entschieden sich die beiden Frauen dagegen und so trafen sich unser 1. Schützenmeister, Walter Stumpenhausen als Sitzungsleitung, 2. Schützenmeister Helmut Ledutke, Sportleiter Alexej Novikov und Schriftführerin Michaela Stumpenhausen wie vereinbart im Schützenhaus am beccult.

Nach der Bestätigung des Protokolls der Sitzung vom 10.02.2020 wurde über das anstehende Eröffnungs- und Jubiläumsschießen (13.-20.3.2020) gesprochen. Die Helferliste, der aktuelle Stand der Preisbeschaffung, der Terminplan offener Arbeiten und Aktivitäten und der Ablauf inklusive Tätigkeiten zur Preisverteilung standen zur Absprache. Das geplante Jubiläumsschießen zog mehr Vorbereitungs- und Planungsintensität nach sich, wie wir uns anfangs vorgestellt hatten. Aber wir waren auf einem sehr guten Weg, unsere Gäste koordiniert und vorbereitet am Freitag, den 13.3. auf unseren 12 Schießständen begrüßen zu können.
Den Kassenstand vom 4.3.2020 las Walter vor und erklärte die ausgegebenen Kosten für die Arbeiten am Schützenhaus und die Finanzierung des neu gekauften RedDot Lichtgewehrs.
Außerdem standen der Betrieb des Schützenhauses mit der noch fehlenden Einrichtung, den zu vergebenen Jobs während unserer Schießveranstaltungen und unsere nächsten geplanten Aktivitäten auf der Tagesordnung.
Unter Punkt „Sonstiges“ besprachen wir die Beschaffung der Matten für Schießstände, Archivierung, Datensicherung und die Auflösung des alten Schießstandes.


Coronavirus und seine ungeahnten Folgen

Auch an diesem Abend hatten wir (glücklicherweise?) noch keinen blassen Schimmer, welch enormen Auswirkungen der derzeit kursierende Coronavirus nicht nur auf das gesamte öffentliche Leben, sondern auch auf unser Vereinsleben haben wird.
Im Nachhinein kann ich berichten, dass wir unser lang geplantes und voller Vorfreude vorbereitetes Eröffnungs- und Jubiläumsschießen im März 2020 nach Rücksprache mit unserem Starnberger Gauvorstand und Wildschützen Vorstand kurzfristig abgesagt hatten. Donnerstagvormittag, am 12.3.2020 trat der Beschluss in Kraft, unsere große Schießveranstaltung, gleich den anderen Veranstaltungen im Landkreis Starnberg und besonders unseres Ortes Pöcking, abzusagen. Walter Stumpenhausen informierte die Schützenmeister der 18 eingeladenen Vereine, dass das Jubiläumsschießen nach aktuellem Stand voraussichtlich auf Herbst 2020 verschoben wird. Michaela Stumpenhausen schrieb allen Mitgliedern mit einer im ZMI gespeicherten Mailadresse eine Rundmail mit der Information der Absage.

Wir hofften sehr, dass diese Maßnahme auch dazu beitragen wird, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um den momentan mit Hochdruck arbeitenden Forschern und Medizinern genug Zeit für einen Impfstoff und ein erfolgreichen Medikament zu geben.



2020-03-05
Schießabend

Anfang März erlebten wir einen turbulenten Schießabend mit emsigem Betrieb in geselliger Atmosphäre. Die lebhafte Stimmung im Wildschützen Schützenhaus entstand unter anderem von den vier Kindern, die an diesem Abend ihre Eltern zum Schießen begleiteten und mit freudigem Lachen durch den hellen Aufenthaltsraum sprangen und fröhlich miteinander spielten. Welche Freude, den jungen Nachwuchs so begeistert in unserer neuen Heimat zu erleben!

Zwei Kinder probierten sich erfreut an dem neu gekauften „redDot“ Lichtgewehr des Vereins. Der Ständer mit Zielvorrichtung wurde mit einem anfänglichen Stirnrunzeln von Schützenmeister Walter Stumpenhausen aufgebaut. Wie der berühmte „Vorführeffekt“ funktionierte das Lichtgewehr anfangs nicht. Beim vorherigen Proben habe alles noch wunderbar geklappt, bekundete Walter ein wenig resigniert. Rätselnd steckte der Schützenmeister die Kabel immer wieder neu an und schoß mehrmals auf den roten Zielpunkt, bis auf der Anzeige des DISAG Displays endlich der abgegebene Schuss abgebildet wurde. Mit Begeisterung gaben nun Dominik und sein jüngerer Bruder Wolfgang ihre Schüsse auf den auf einem Stativ aufgebauten Würfel ab und wurden im System gewertet wie übliche Luftgewehrschützen. Dominik war über seine ersten 72,1 Zehntelringe sichtlich stolz. Ihr Vater Alfred Schmid schoß daneben mit seinem Luftgewehr 168,2 Ringe.
Die Schwestern Emilia und Vanessa Stumpenhausen waren noch ein wenig zu jung, um das Lichtgewehr ausprobieren zu können. Bald würde auch die dreieinhalbjährige Vanessa mit dem neuen Gewehr, mit dem auch junge Kinder umgehen konnten, ihre ersten Schüsse üben. Ihre Eltern Michaela (196,4 Ringe) und Leonhard (185,5 Ringe) wurden an diesem Abend zweit und viert platzierte. Günter Hlavon sammelte 196,5 Ringe und siegte somit in seiner freihändigen Klasse.

Die Auflagesenioren führten die beiden Kameraden Franz Deubzer und Helmut Ledutke mit ihrem ringgleichen Ergebnis an: 204,5 Ringe. Dritte war die aus ihrem Marokko Urlaub zurückgekehrte Colette Deubzer mit 202,9 Ringen. Colette zeigte den interessierten Kleinkindern Emilia und Vanessa Videos und Bilder ihrer spannenden Reise. Am tollten fanden die Mädchen die Bilder des „Ziegenbaums“, ein Baum an den Ziegen in unterschiedlichen Ästen angebunden wurden.

Als Brotzeit hatte Walter Stumpenhausen vom Ortsmetzger gekaufte Würstel für hungrige Kameraden erwärmt und Senf, Brot oder Semmeln dargereicht.

Der kurzweilige turbulente Vereinsabend klang später ohne Kinderlachen und wuseligen Gerenne zwischen den Stühlen mit geschäftigen Gesprächen zwischen den Kameraden und noch später mit fleißigem Aufräumen der Küche von Walter Stumpenhausen und Günter Hlavon aus.



2020-02-27
Schießabend

„Deutlich zu warm, zu windig und zu nass mit etwas zu wenig Sonnenschein“, so war das Resümee des Wetters für unseren Februar 2020. Ob dieses unübliche Wetter nun der angeblichen allgemeinen Klimaerwärmung oder dem Umstand, dass der Winter dieses Jahr generell ein wenig zu wünschen übriglässt (sofern man sich eine märchenhafte verschneite weiße Winterwunderlandschaft wünscht), zuzuschreiben ist, bin ich mir nicht sicher.
Sicher jedoch ist, dass unser neues Schützenhaus Temperatur technisch unter anderem mit einer modernen Fußbodenheizung gut beheizt ist und sich nur die wenigsten Wildschützen über den an den Ständen herrschenden plötzlich auftretenden Wind beschweren, der hin und wieder die Schüsse in ungeahnte und nicht gewollte Sphären treibt. Dieser „Wind“ ist eine humorvolle Ausrede für unglückliche Treffer im weißen Bereich des Spiegels…
Wenig Sonnenschein fiel auch in unsere Schießstände, allerdings war dies kein Grund zur Sorge.
Vom Umstand „zu nass“ kann leider ebenfalls unser Schießstand ein Liedchen singen, da wir bedauerlicherweise einen Wasserschaden von den oberen Sanitäranlagen zu beanstanden hatten. Das Wasser sickerte laut Berichten von den Decken her in die hinteren Bereiche des Schießstandes. Eine nicht eingeplante Reparatur der Decken war die Folge des eingedrungenen Wassers. Aktuell ist hiervon nichts mehr zu sehen.

10 gut aufgelegte Senioren und weitere 7 freihändige Schützen besuchten den Schießabend im Schützenhaus neben dem beccult.
Darunter befanden sich unsere neuen Mitglieder der freihändigen Schützenklasse Oliver Eiter und Herbert Rieger.
Herbert Rieger zeigte gleich, was er konnte: mit einem Ergebnis von je 100,1 - 98,5 und 95,5 Ringen konnte er eine echte Bereicherung in unserem Verein und vielleicht sogar in den Rundenwettkampfmannschaften werden. Wir freuen uns, euch in unserem Verein willkommen heißen zu dürfen!

Walter Stumpenhausen schoß 194 Zehntelringe und Günter Hlavon folgte mit 185,6 Ringe.

Die Senioren führte Helmut Elischer (204,8 Ringe) vor Franz Deubzer (203,9 Ringe) und Gabriele Herzum (201,6 Ringe) an.



2020-02-06
Anfangsschießen neues Schützenhaus am Beccult

Endlich war es soweit, das lang ersehnte Anfangsschießen in unserem neuen Pöckinger Schützenhaus am Beccult eröffnete am ersten Donnerstag im Februar nach sehr intensivem Ausbau seine Türen für alle interessierten Vereinsmitglieder mit Familien.
Über 30 Wildschützen nahmen die Einladung an und genossen in den hellen neuen Räumen den ersten geselligen Vereinsdonnerstag mit ihren Kameraden.
Bürgermeister und Wildschützenkamerade Rainer Schnitzler zielte für den ersten Schuss auf die neuen elektronischen Schießstände mit dem Luftgewehr und freute sich zusammen mit seinen Kameraden über die freundliche, gemütliche Atmosphäre der frisch gebauten Räumlichkeiten.



2020-02-06
Anfangsschießen neues Schützenhaus am Beccult

Kulinarisch wurden wir Wildschützen mit krossem Krustenschweinebraten und leckerem Kartoffelsalat vom Sportlerheimkoch verwöhnt. Maik Heinen lieferte die warmgehaltenen Speisen ins neue Schützenhaus, wovon sich dann jeder Anwesende bedienen durfte.
Besten Dank an Martin Stumpenhausen, der uns das sehr gute Essen zum Anfangsschießen spendiert hat!

Besonders Günter Hlavon kümmerte sich am ersten Abend um den Abwasch des Geschirrs und wies helfende Kameraden in die noch provisorisch aufgestellten Küchenmaschinen ein. Günter koordinierte zusammen mit Walter die Getränke.
Alfred Schmid und unsere Sportwarts Alexej Novikov und Leonhard Stumpenhausen hatten Tage vorher bereits die 12 Stände eingerichtet. Doch anfangs wollte uns das von Leonhard sorgfältig geupdatete Programm des DISAG Systems einen Strich durch unsere Rechnung machen, in dem es uns vorgab, dass wir nur 4 Lizenzen für Wettkampf-schießen hätten. Dieses Problem konnte leider nicht kurzfristig behoben werden.
Jugendleiterin Claudia Stumpenhausen, die mit anderen Kameraden beim Aufbau der Stände fleißig mitgeholfen hatte und sich mit dem System ebenfalls auskannte, fiel glücklicherweise eine provisorische Lösung ein, sodass am ersten Schießabend doch noch auf allen 12 Ständen gleichzeitig im Wettkampf Modus geschossen werden konnte.
Kassier Peter Lange und Alexej Novikov begrüßten die ankommenden Wildschützen, kassierten die Einlage von 3,- EUR und registrierten die Schützen im System. Nachdem jeder seine Einlage geschossen hatte, mussten die Ergebnisse zur manuellen Auswertung ausnahmsweise einzeln ausgedruckt werden.
Unter Anderem zweiter Schützenmeister Helmut Ledutke beaufsichtige während des Schießbetriebes unsere Schützen an den Ständen und klärte so manche offenen Fragen zum noch ungewohnten Schießbetrieb in der neuen Halle.
Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, die für den reibungslosen und gemütlichen Ablauf am ersten Vereinsdonnerstag gesorgt haben!

Nun durfte jeder Wildschütze in unserer neuen Heimat das erste Mal den Abzug seines Luftgewehres drücken und in knisternder Anfangsstimmung mit ungewohnter Beobachtung der Kameraden durch die Glasfront seine 30 Schüsse abgegeben.
Die anschließende Auswertung der Ergebnisse im sogenannten Adlermodus (Ring, Blattl, Ring, Blattl…), erfolgte wegen des Systemfehlers ausnahmsweise von unserem Sportleiter Alexej per Hand.



2020-02-06
Anfangsschießen Jugend

Jugendleiterin Claudia verlas die Plätze der drei jugendlichen Schützen:
Toni Bauer wurde strahlender Erster mit seinen 191,2 Ringen und suchte sich als Preis das Kartenspiel „Phase 10“ aus. Danach Max Treptow mit seinem guten 123,2 Teiler. Maxi Ammerl schoss das erste Mal an diesem Stand 177,1 Ringe.



2020-02-06
Anfangsschießen Auflageschützen

Alexej Novikov ehrte die Teilnehmer der Auflageschützen und Claudia der freihändigen Schützenklasse mit namhafter Schokolade von Lindt, handgemachten Pralinen aus der regionalen Familienherstellung Walter Cordes in Berg, Wein und Wurstdelikatessen.
Bei den Senioren durfte sich Franz Deubzer mit super 205,1 Ringen als Erster seinen Preis wählen. Als zweiter suchte sich Karlheinz Schwinghammer mit seinem 14,2 Teiler süffigen Eckes Edelkirsch aus. Helmut Elischer freute sich als Drittplatzierter mit seinen 205,0 Ringen, nur 1 Zehntel weniger als Franz, über eine Flasche Rotwein. Weitere 12 Auflageschützen folgten.



2020-02-06
Anfangsschießen freihändige Schützenklasse

Michaela Stumpenhausen siegte in der freihändigen Schützenklasse mit 195,7 Ringen vor Schwiegermama Claudia Stumpenhausen mit dem besten Blattl (29 Teiler). Ihr Schwiegerpapa und Schützenmeister Walter Stumpenhausen konnte sich mit 189,7 Ringen den bronzenen Platz sichern. Unsere neue Schützin Evi Faistbauer, die das erste Mal seit über 2 Jahrzehnten wieder am Schießstand einen Schuss abgab und dies sogar freihändig ohne Schießbekleidung, landete einen Glückstreffer und freute sich mit ihrem 136,5 Teiler über ihren vierten Platz. Dürfen wir hoffen, dass Thomas Frau sich als neues Mitglied in unsere Reihen begibt und uns an weiteren Schießveranstaltungen mit ihrer Anwesenheit erfreut.
Sechs weitere Wildschützen Kameraden durften sich ausgewählte Preise aussuchen.



2020-02-06
Anfangsschießen Schafkopfler

Auch die berühmt berüchtigten Schafkopfspieler hatten ihre Plätze am Tisch in der Ecke neben dem provisorischen Garderobenständer gefunden und mit ihren Spielen schon den Aufenthaltsraum eingeweiht.



2020-02-06
Anfangsschießen Ausklang

Der Abend klang später als erwartet nach 23 Uhr aus. Einige Schützen konnten das Ende nicht erwarten und verabschiedeten sich bereits vor der Preisverleihung von ihren Kameraden.
Noch musste die Vorstandschaft der Wildschützen ein Konzept austüfteln, wie die interne Getränkevergabe und Essensversorgung bei Vereinsabenden und Veranstaltungen am besten klappen kann. Leider hat sich bisher kein Wirt gefunden, der das Beccult und Haus der Vereine mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgen möchte. Jede Hilfe und jeder diesbezügliche Vorschlag ist willkommen…



2020-02-05
Eigener Bierstand

Franz Deubzer, der beim Innenausbau unserer neuen Heimat und dem Aufbau der Schießstände sehr fleißig und ordentlich mitgeholfen hat, hat sich bereits seinen eigenen Stand gebührend reserviert…